Ala Wai Canal


Ala Wai Canal


Der Ala Wai Canal ist ein künstlicher Wasserkanal in Honolulu (US-Bundesstaat Hawaii), der als nördliche Grenze des Stadtteils Waikiki dient.

Der Kanal wurde 1921 von Lucius E. Pinkham, dem damaligen Gouverneur des Hawaii-Territoriums, in Auftrag gegeben und 1928 fertiggestellt. Er wurde zu dem Zweck angelegt, die Reis- und Sumpfgebiete trockenzulegen, so dass eine Halbinsel entstand, die heute Waikiki bildet. Dieses hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem beliebten Touristenzentrum entwickelt.

Der Kanal hat seinen Ursprung im Südosten an der Kapahulu Avenue und mündet nach etwa drei Kilometern beim Yacht-Club von Waikiki in den Pazifischen Ozean. Die künstlichen Ufer sind mit hochwertigen Eigentumswohnungen bebaut und dicht besiedelt. Auf knapp zwei km² Fläche wohnen über 90.000 Menschen, davon etwa 70 % Touristen.

Immer wieder wird die schlechte Wasserqualität bemängelt. Dies liegt daran, dass der Kanal als künstliche Wasserstraße über keine natürlichen Organismen verfügt, die eine Reinigung vornehmen würden. Warnschilder am Ufer weisen darauf hin, dass Baden oder Fischen im Kanal verboten ist. Im Jahr 2003 wurde ein ungewöhnlich großes und schweres Exemplar eines Fangschreckenkrebses im Wasser gefunden. Experten gehen davon aus, dass das städtische Abwasser dafür verantwortlich ist.

Abbildungen

Weblinks

  • Sophie Cocke: Ala Wai Canal: Hawaii’s Biggest Mistake? Honolulu Civil Beat, Datum: 20. Mai 2013 (englisch)
  • Ala Wai Canal (Memento vom 10. Mai 2011 im Internet Archive), ASCE Heritage, Kurzartikel zur Geschichte des Kanals, September 1995 (englisch)


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